RODON-Reliability-Workshop am 30. August 2012

Consulting RAMS- and Hazard-AnalysisNachdem das ursprünglich im Juni geplante RODON-Symposium aufgrund diverser terminlicher Vorgaben nun nicht mehr vor den Sommerferien stattfinden kann, wurde vor wenigen Tagen ein bereits mit einigen Kunden abgestimmter neuer Termin und Fokus festgelegt.

Die nun für den 30. August 2012 in Linköping angesetzte Veranstaltung ist schwerpunktmäßig der Frage gewidmet, wie modellbasierte Ansätze bei der Lösung von Reliability- und Safety-Aufgaben angewandt werden können. Dabei liegt der Fokus nicht so sehr auf technischen Fragen, sondern eher auf der Ebene möglicher Business-Cases. Einige langjährige Nutzer werden ihre Sichtweise auf dieses Thema präsentieren.

Machinery production hall indoorAngesichts zunehmender Schwierigkeiten, immer komplexere und vielfältigere Systeme mit traditionellen Methoden effektiv zu analysieren, schärfer werdender bzw. neuer Standards wie der IEC 26262 und dem Ziel, aus einer effektiven Gestaltung dieser Prozesse dennoch einen Wettbewerbsvorteil zu realisieren, adressiert die Veranstaltung somit ein Thema, das in vielen Unternehmen aktuell auf der Tagesordnung stehen dürfte.

Zielgruppe dieses Workshops sind daher vor allem Manager und Entscheider, die sich aus erster Hand über das Potential innovativer modellbasierter Verfahren und die damit bereits von Nutzern aus der Industrie gewonnenen Erfahrungen informieren möchten.

Falls Sie sich noch nicht in unsere allgemeine Newsletter-Liste eingetragen haben, halten wir Sie gerne bezüglich dieser Veranstaltung auf dem Laufenden und senden Ihnen die offizielle Agenda und Anmelde-Information zu, sobald sie verfügbar ist. Geben Sie einfach in nachfolgendem Feld oder oben rechts auf dieser Seite Ihre Email-Adresse ein. (Diese wird selbstverständlich nicht weitergegeben oder für Spam-Zwecke mißbraucht.)

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Vorab-Information: RODON-Symposium 2012

Um Ihnen eine rechtzeitige Planung zu ermöglichen, hier bereits eine Vorab-Information:

Rodon Logo smallDas RODON-Symposium 2012 wird voraussichtlich Mitte Juni 2012 vom Tool-Vendor im schwedischen Linköping veranstaltet.

Hier treffen Sie Anwender, Entwickler und Entscheider. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Informationen zu Anwendungen, Technologie, Tool-Neuerungen und Business-Cases aus erster Hand zu diskutieren.

Faehre auf KanalUnd erleben Sie ganz nebenbei auf dieser Geschäftsreise genau zur Midsommar-Zeit die längsten Tage des Jahres in der schwedischen Urlaubslandschaft von Östergötland.

Der genaue Termin diser 1..2-tägigen Veranstaltung wird voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche festgelegt.

Wenn Sie künftig unverbindlich und aktuell Informationen zu dieser Veranstaltung sofort erhalten möchten, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse in nachfolgendes Feld ein (nicht notwendig, falls Sie bereits Newsletter-Abonnent sind):

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Von klassischen zu modellbasierten Safety-Analysen

Kombination des klassicshen Fehlerbaums und einem funktionalen Modell eines Notfall-Szenarios"Physical Modeling"-Methoden sind mittlerweile in der reinen Systementwicklung etabliert, weniger hingegen in der systematischen Untersuchung von Fragen der System-Sicherheit bzw. RAMST (Reliability, Availability, Maintainability, Safety, Testabiliy) allgemein.  Wie läßt sich hier ein "sanfter" Umstieg realisieren?

Das war das Thema des Beitrags "Paradigmenwechsel im Safety-Assessment – auf dem Weg zu stärkerem Einsatz physikalischer Modelle" auf dem 21. Symposium Simulationstechnik der ASIM im Herbst 2011 in Winterthur in der Schweiz.

Nachfolgend die Zusammenfassung des Papers:

"Dieser Beitrag beschreibt mögliche Ansätze zur Lösung der klassischen Aufgaben des Safety-Assessments mit Hilfe modellbasierter Methoden. Die besondere Herausforderung wird hier darin gesehen, einen anderswo bereits vollzogenen Paradigmenwechsel möglichst sanft zu gestalten, da die Affinität der designierten Zielgruppe zu mathematisch- physikalischen Modellen oft deutlich geringer ist als beispielsweise in der Systementwicklung. Dazu werden diverse, exemplarisch im Tool RODON realisierte Modellierungsansätze vorgestellt. In einer integrierten Tool-Umgebung lassen sich gemäß Anwender-Präferenzen Bibliotheken unterschiedlicher Granularität beliebig kombinieren und zur strukturierten Wissenserfassung bereits ab der FHA nutzen. Wie in etlichen Projekten erfolgreich praktiziert, erlaubt der modellbasierte Ansatz durch Simulation und automatisierte Ergebnisaufbereitung so eine deutlich systematischere, vollständigere und hochwertigere Generierung der im Safety-Assessment benötigten Ergebnisse sowie eine effiziente und frühzeitige Verkopplung mit der System-Entwicklung."

Den Beitrag habe ich mittlerweile unter "Downloads" online gestellt. (In den Proceedings ist er aus organisatorischen Gründen leider nur in Kurzform  enthalten.)

Integrierter Prozess vom Blockschaltbild über Systemmodell zum Fehlerbaum und FMEA

RODON-Support für frühe Entwicklungsphasen und ISO 26262, Studie

OBD-Modell, Bild 10 aus Arbeit von Vamsi SeshabhattaruSeit einigen Tagen ist eine interessante Studie online, die Vamsi Seshabhattaru im Rahmen seiner Diplomarbeit an der Technischen Hochschule Chalmers in Göteborg erstellt hat. Sie trägt den Titel "Model-based methods for improved maintainability and safety" und wurde in Kooperation mit den Firmen Volvo 3P in Göteborg und Sörman AB in Linköping erstellt.

Vamsi befaßt sich mit den Möglichkeiten modellbasierter Methoden entlang aller Phasen des Produktentwicklungsprozesses - insbesondere im Automotive-Bereich - mit dem Tool RODON. Er geht sowohl auf die Entwicklung von Diagnose-Strategien und OBD ein als auch auf die Evaluierung von Safety-Merkmalen wie beispielsweise der Berechnung von Ausfallwahrscheinlichkeiten von System-Funktionen und der Hazard-Analyse. Er demonstriert die Möglichkeiten der Modellierung typischer Automotive-Strukturen inklusive ECU sowohl mit detaillierten physikalischen Komponentenmodellen als auch unter Verwendung der mit RODON angebotenen qualitativen Block-Bibliothek ("OptRel-Lib").

Darüber hinaus zeigt Vamsi - meines Wissens erstmals überhaupt in der Literatur - auf,  wie sich durch modellbasierte Methoden die erst vor wenigen Wochen, im November 2011, offiziell verabschiedete neue Automotive-Norm IEC 26262 zur funktionalen Sicherheit unterstützen läßt. Es lohnt sich sicherlich, dieses ganz aktuelle Thema in weiteren Arbeiten noch zu vertiefen.

Hier ein Auszug aus dem Abstract der Arbeit:Reliability-Analyse-Modell, Bild 15 aus Arbeit von Vamsi Seshabhattaru

"This master thesis mainly investigated the use of the model-based system-reasoning tool RODON during early design phases for system analysis. The thesis work has special focus on the usage of RODON tool for FMEA analysis and generation of diagnostic requirements, which need to be implemented in the target system. The capabilities of the RODON tool for doing reliability analysis have also been investigated. Different models with varying levels and techniques were developed to explore the results that can be achieved from the tool. A comparative analysis of the reliability analysis results achieved through the tool-based approach was compared to the results achieved through manual based methods. The use of RODON for various system analysis methods suggested in the upcoming functional safety standard ISO 26262 was also explored."

Die vollständige Arbeit ist herunterladbar von der Website der Chalmers Publication Library.

 

 

Kundenbrief „Combitech übernimmt Sörman“

 Logos Combitech und Sörman

Nachdem die bereits Mitte Januar vertraglich vollzogene Übernahme (siehe separater Artikel) nun zum 1. Februar 2012 wirksam geworden ist, wurde vor wenigen Tagen von beiden Firmen ein "Customer Letter" verfasst, den ich hiermit gerne weitergebe. Wie bereits geschrieben, wird - neben der Sowftware-Plattform UpTime - das modellbasierte Reasoning (MBR-) Tool RODON als wesentlicher Teil der Akquise angesehen.
Hier laden Sie sich den vollständigen Brief herunter.

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